Privatpraxis · Köln · Belgisches Viertel

Verstehen,
was ist.
Gestalten,
was wird.

Psychotherapie und Traumatherapie für Erwachsene — wertschätzend, wissenschaftlich fundiert, auf Augenhöhe.

Veränderung beginnt dort, wo man sich sicher genug fühlt, den ersten Schritt zu wagen.
Portrait Alicia Wegner
Alicia Wegner, M. Sc.
Psychologische Psychotherapeutin
EMDR-Therapeutin (EMDRIA)
Herzlich willkommen

Schön, dass Sie hier sind.

Sich Unterstützung zu suchen, erfordert oft Mut — und eine bewusste Entscheidung, sich mit den eigenen Themen auseinanderzusetzen. Mit Ihrer Suche haben Sie bereits einen ersten Schritt getan.

In meiner Praxis erwartet Sie ein geschützter, klar strukturierter Rahmen, in dem belastende Themen ihren Platz haben dürfen. Ein Ort, an dem Sie lernen, sich selbst besser zu verstehen und Veränderung zu ermöglichen. Ich arbeite mit Ihnen individuell und zielgerichtet — stets wertschätzend und auf Augenhöhe.

Individuell

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit. Ihre Therapie wird auf Sie zugeschnitten — kein Schema F.

Wertschätzend

Eine vertrauensvolle und wertschätzende Atmosphäre auf Augenhöhe steht im Mittelpunkt meiner Arbeit.

Wirksam

Evidenzbasierte Verfahren, kombiniert mit Erfahrung und Empathie — für nachhaltige Veränderung.

Über mich

Psychotherapie als Herzensangelegenheit.

Alicia Wegner im Therapieraum

Ich liebe das, was ich tue — und das merken auch meine Klient:innen. Für mich ist die Psychotherapie eine Herzensangelegenheit und ich stehe für Authentizität.

Ein natürliches Gespür für die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz sowie eine gute Intuition und Empathie für mein Gegenüber bilden in Kombination mit methodischer Fachkompetenz das Fundament meiner therapeutischen Arbeit.

Es geht nicht darum, Gefühle „wegzumachen“ — aber sie dürfen ihren Schrecken verlieren. Ich betrachte Gefühle als wichtige Hinweissysteme für Ihre Bedürfnisse.

Ausbildung & Qualifikation

  • 2025Approbation als Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) mit Fachkunde in Gruppentherapie
  • 2025Zertifizierung zur EMDR-Therapeutin (EMDRIA), Fortbildungen EMDR Teil 1&2
  • seit 2023Weiterbildung Spezielle Traumatherapie (DeGPT) — Abschluss vorauss. Q1/2027
  • 2021-2025Ausbildung Psychologische Psychotherapie, Schwerpunkt VT — Eifeler Verhaltenstherapie Institut (EVI), Köln
  • 2021M. Sc. Psychologie — Universität Trier
  • 2019Ausbildung zur Notfallseelsorgerin, ökumenische Notfallseelsorge Neuss
  • 2018B. Sc. Psychologie — Universität zu Köln

Berufserfahrung

  • seit 2026Niedergelassen in eigener Praxis, Köln
  • 2023–2024Psychotherapeutische Ambulanz, MVZ Dr. Nau und Kollegen, Köln
  • seit 2021Bezugstherapeutin, MEDIAN Klinik Dormagen — Schwerpunkt Sucht & Trauma

Mitgliedschaften

  • Eintrag ins Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO)
  • Mitglied der Psychotherapeutenkammer NRW
  • Mitgliedschaft bei EMDRIA Deutschland e.V.
Therapeutische Haltung

Ein gemeinsamer Prozess auf Augenhöhe.

Sie sind Expert:in für Ihr Leben — ich bringe fachliche Perspektiven und Methoden ein. In meinen Augen schließen sich professionelle therapeutische Arbeit und Leichtigkeit nicht aus.

Eine erfolgreiche Therapie basiert auf Vertrauen. Sollten Sie Vorbehalte oder Befürchtungen gegenüber dem therapeutischen Prozess haben, geben wir diesen bewusst Raum — denn ein ehrlicher Austausch schafft die Basis für nachhaltige Fortschritte.

Individuelle Therapie statt Schema F
Psychotherapie ist für mich kein standardisiertes Vorgehen nach festen Abläufen. Natürlich arbeite ich nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Standards — aber jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, eigene Muster und eigene Anliegen mit.
Multimodales Arbeiten
Ich verfolge einen integrativen Ansatz und kombiniere klassische kognitive Verhaltenstherapie (KVT) mit modernen, evidenzbasierten Verfahren — in Anlehnung an DBT, Schematherapie und ACT — sowie mit körper- und emotionsorientierten Ansätzen und Entspannungsverfahren.
Schwerpunkt Traumatherapie
Einen großen Schwerpunkt lege ich auf die Arbeit mit Klient:innen, die Traumatisierungen ausgesetzt waren. Für die Traumabehandlung arbeite ich unter anderem mit vielseitigen Stabilisierungsmethoden und EMDR.
Lebendig statt verkrampft
Ich lege Wert auf eine lebendige Therapiegestaltung, in der Sie sich mit all Ihren Facetten sicher fühlen dürfen. Dabei kommuniziere ich stets offen und direkt — für eine effiziente Arbeit und schnelle Zielerreichung.
Behandlungsschwerpunkte
Mut ist, den Möglichkeiten mehr Glauben zu schenken als dem Erlebten.

Ich behandle grundsätzlich das gesamte Spektrum psychischer Beschwerden. Aufgrund meiner Spezialisierung liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Behandlung von Traumafolgestörungen (z. B. durch erlebte oder beobachtete körperliche, sexualisierte und/oder psychische (häusliche) Gewalt, Entführungen, schwere Unfälle, Naturkatastrophen oder Kriegserlebnisse) sowie deren Auswirkungen auf Erleben, Verhalten und Beziehungen.

  • Traumafolgestörungen, PTBS & kPTBS
  • Dissoziative Symptomatik
  • Angststörungen (soziale Phobie, Agoraphobie, GAS)
  • Depressive Störungen & Burnout
  • Anpassungsstörungen (Trennung, Trauer, Krankheit)
  • Chronische Schmerzen und Belastungen
  • Essstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Zwangsstörungen (Waschzwänge, Zwangsgedanken)
Therapieangebot

Methoden, die wirken.

In meiner therapeutischen Arbeit verfolge ich einen integrativen Ansatz — evidenzbasiert, individuell und mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung.

Kognitive Verhaltenstherapie

Das am intensivsten erforschte Verfahren der Psychotherapie. Gedanken, Gefühle und Handlungen sind eng miteinander verknüpft — im Hier und Jetzt lernen Sie, belastende Denkmuster zu erkennen und durch neue, hilfreichere Verhaltensweisen zu ersetzen.

Traumatherapie

Ein strukturierter Prozess in drei Phasen: Stabilisierung, Traumakonfrontation und Integration. Heute so weit fortgeschritten, dass sie sehr effektiv und meist ohne „Überflutung“ durch alte Bilder auskommt.

EMDR

Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Eine weltweit anerkannte Methode zur Verarbeitung belastender Erinnerungen, deren Wirksamkeit durch zahlreiche Studien belegt ist und die von der WHO empfohlen wird.

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) gilt als das am intensivsten erforschte Verfahren der Psychotherapie. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen ihre herausragende Wirksamkeit bei den verschiedensten psychischen Störungen. Fest in der empirischen Psychologie verwurzelt, verbindet die KVT seit über sechzig Jahren Erkenntnisse aus Grundlagenforschung und therapeutischer Praxis. So werden die Behandlungsmethoden kontinuierlich für Sie optimiert. Die KVT geht davon aus, dass Gedanken, Gefühle und Handlungen eng miteinander verknüpft sind. Im Hier und Jetzt lernen Sie, belastende Denkmuster zu erkennen, zu überprüfen und durch neue, hilfreichere Verhaltensweisen zu ersetzen.

Das Zusammenspiel

Nicht die Situationen selbst, sondern Ihre persönliche Bewertung löst Gefühle aus.

Der Fokus

Die KVT ist lösungsorientiert und konzentriert sich auf die Bewältigung akuter Alltagsprobleme.

Hilfe zur Selbsthilfe

Im Mittelpunkt stehen konkrete Übungen und neue Denkansätze, die Ihnen Werkzeuge an die Hand geben, um auch zukünftige Herausforderungen eigenständig zu meistern.

Weiterführende Fachliteratur Hammelstein, Ph. (2015). Kritische Funktionalität. Verhaltenstherapie, 25, 304–311. · Margraf, J. & Schneider, S. (Hg.) (2018). Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Berlin: Springer.

EMDR — Belastendes verarbeiten, Selbstheilung aktivieren

Was ist EMDR?

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing — „Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen“. Die Methode wurde Ende der 1980er Jahre von Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelt und ist seit 1991 auch in Deutschland als hocheffizientes Verfahren etabliert.

Wissenschaftliche Anerkennung

2006 wurde EMDR vom Wissenschaftlichen Beirat für Psychotherapie offiziell als wissenschaftlich begründet eingestuft. Die WHO empfiehlt EMDR zur Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung. Bei einfachen PTBS-Fällen erleben etwa 80 % der Klient:innen bereits nach wenigen Sitzungen eine deutliche psychische Entlastung.

Wie funktioniert die Behandlung?

Das Herzstück von EMDR ist die bilaterale Stimulation. Während Sie sich an ein belastendes Ereignis erinnern, folgen Sie mit Ihren Augen den Handbewegungen der Therapeutin (rhythmisch von rechts nach links). So unterstützt EMDR Ihr Gehirn dabei,

  • festgefahrene, belastende Erinnerungen neu zu sortieren,
  • die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren,
  • emotionale Distanz zum Erlebten zu gewinnen und es gesund zu verarbeiten.
Weiterführende Fachliteratur Shapiro, F. (2018). EMDR: Basic principles, protocols, and procedures (3rd ed.). Guilford Press. · Hofmann, A., Lehnung, M. (2023). EMDR: Therapie psychotraumatischer Belastungssyndrome (6. Aufl.). Thieme. · Parnell, L. (2003). EMDR-Therapie mit Erwachsenen. Pfeiffer bei Klett-Cotta.

Traumafolgestörungen & Traumatherapie

Ein Trauma (griech. „Wunde“) ist eine seelische Verletzung, die entsteht, wenn wir Ereignisse erleben, die unsere Bewältigungsstrategien überfordern. Das Gehirn schaltet in einen Überlebensmodus (Flucht, Kampf oder Erstarrung), was dazu führen kann, dass das Erlebte nicht wie eine normale Erinnerung abgespeichert wird.

Wie sich Traumafolgen äußern können

  • Intrusionen: Belastende Erinnerungen, Bilder oder Albträume drängen sich ungewollt auf.
  • Vermeidung: Orte, Gedanken oder Gefühle, die an das Trauma erinnern, werden gemieden.
  • Übererregung: Schreckhaftigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme.
  • Emotionale Taubheit: Innere Leere oder Entfremdung von anderen Menschen.
  • Negative Überzeugungen: Gedanken wie „Ich bin nicht sicher" oder „Ich bin schuld".
  • Affektregulation: Wutausbrüche, Niedergeschlagenheit, innere Taubheit.
  • Beziehungsschwierigkeiten: Schwierigkeiten, Nähe zuzulassen oder Vertrauen aufzubauen.
  • Dissoziation: z. B. Derealisation, Depersonalisation, Amnesien.

Die drei Phasen der Behandlung

  • Stabilisierung: Bevor wir an das Trauma gehen, stärken wir Ihre inneren Ressourcen — Techniken zur Emotionsregulation, Atmung, Erdung, Reorientierung.
  • Traumakonfrontation: In einem geschützten Rahmen wird die belastende Erinnerung bearbeitet — z. B. mit EMDR oder Narrativer Exposition.
  • Integration & Neuorientierung: Das Trauma wird Teil Ihrer Biografie, verliert aber seine bedrohliche Macht.

Was Sie wissen sollten

Traumatherapie bedeutet nicht, dass Sie alles bis ins kleinste Detail wiedererleben müssen. Alles geschieht in Ihrem Tempo — Sie behalten stets die Kontrolle über den therapeutischen Rahmen. Unser Gehirn besitzt eine enorme neuroplastische Fähigkeit zur Selbstheilung. Die Therapie ist der Schlüssel, um diesen Prozess sicher anzustoßen.

Weiterführende Fachliteratur Maercker, A. (Hrsg.) (2019). Traumafolgestörungen (5. Aufl.). Springer.
Ablauf

Ihr Weg in die Therapie.

Vier Schritte vom ersten Kontakt bis zur regelmäßigen Zusammenarbeit — klar strukturiert, unverbindlich, in Ihrem Tempo.

01

Kontinuität

Um einen stabilen Prozess zu ermöglichen, treffen wir uns gewöhnlich wöchentlich für jeweils 50 Minuten.

02

Ankommen & Verstehen

In Sprechstunden und probatorischen Sitzungen stehen Kennenlernen und fundierte Diagnostik im Mittelpunkt.

03

Sicherheit prüfen

Nutzen Sie die ersten Termine ganz unverbindlich, um zu prüfen, ob Sie sich bei mir wohlfühlen.

04

Kostenklärung

Sobald wir uns entscheiden, erfolgt die Beantragung beim Kostenträger. Selbstzahler:innen beginnen direkt.

Abrechnung & Kosten

Drei Wege zur Behandlung.

Ich bin in einer Privatpraxis tätig — es besteht kein direktes Abrechnungsverhältnis mit den gesetzlichen Krankenkassen. Eine Behandlung ist auf folgenden Wegen möglich:

Privatversicherte & Beihilfeberechtigte

Mein Honorar — auf Basis der Gebührenordnung für Psychotherapeut:innen (GOP) — stelle ich Ihnen monatlich privat in Rechnung. Die Einreichung bei Ihrem Versicherer liegt in Ihrer Verantwortung.

Empfehlung: Prüfen Sie vorab Ihre individuellen Vertragsbedingungen (z. B. mögliche Selbstbeteiligung oder begrenzte Sitzungsanzahl).

Selbstzahler:innen

Sie tragen die Therapiekosten als Eigenleistung (nach GOP). Vorteil: maximale Diskretion, keine Antragsformalitäten, keine Information an Versicherungsträger.

Die Behandlung kann sofort beginnen.

Kostenerstattung — gesetzlich Versicherte

Wenn Sie nachweislich keinen Therapieplatz mit Kassenzulassung finden, können Sie nach § 13 Abs. 3 SGB V Kostenerstattung beantragen. Gerne unterstütze ich Sie mit den nötigen fachlichen Informationen.

So gehen Sie bei der Kostenerstattung vor

Die Krankenkasse ist gesetzlich verpflichtet, Ihre Versorgung sicherzustellen. Kann sie dies nicht in angemessener Zeit (meist 3–6 Monate) oder zumutbarer Entfernung tun, muss sie die Kosten für eine Privatpraxis übernehmen.

  1. Dokumentation der Suche. Führen Sie ein Protokoll: ca. 5–10 kontaktierte Therapeut:innen mit Kassenzulassung, Datum und Grund der Ablehnung (z. B. „Wartezeit über 6 Monate").
  2. Dringlichkeitsbescheinigung. Lassen Sie sich von einer Psychotherapeutischen Servicestelle oder Ihrer Hausärzt:in bescheinigen, dass eine Behandlung zeitnah notwendig ist (Dringlichkeitscode) — oder nehmen Sie eine Sprechstunde bei einer/einem kassenärztlichen Psychotherapeut:in wahr und lassen Sie sich das Vorliegen einer behandlungsbedürftigen Störung bescheinigen.
  3. Antragstellung. Stellen Sie den Antrag vor Beginn der eigentlichen Therapie bei Ihrer Krankenkasse. Eventuell ist hierfür ein Konsiliarbericht nötig.
Alicia Wegner
Persönlich

Sie möchten den ersten Schritt gehen?

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen. Schreiben Sie mir eine Nachricht oder rufen Sie an — gemeinsam finden wir einen Termin für ein erstes Gespräch.

Kontakt aufnehmen
Kontakt

Schreiben oder anrufen — beides ist willkommen.

Privatpraxis für Psychotherapie

Alicia Wegner, M. Sc. Psychologin · Psychologische Psychotherapeutin · EMDR-Therapeutin (EMDRIA)

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Praxis befindet sich im Belgischen Viertel — nur ca. 5 Minuten vom Bahnhof Köln-West entfernt. Es fahren die Regionalbahn-Linien:

RB 24 RB 26 RB 48 RE 22

Über die Haltestelle Friesenplatz erreichen Sie die Praxis ebenfalls — mit folgenden Straßenbahnlinien:

Linie 3 Linie 4 Linie 5 Linie 12 Linie 15 Bus 172 Bus 173

Mit dem Auto

In der Umgebung befinden sich mehrere Parkhäuser: Parkhaus Maastrichter Straße, Parkhaus Am Friesenplatz und die Tiefgarage Kaiser-Wilhelm-Ring. Außerdem finden Sie Ampido-Parkplätze in der näheren Umgebung (z. B. Venloer Straße und Bismarckstraße).